19. September 2026 · 3 Min. Lesezeit
Die Papiere fürs Straßenverkehrsamt sind einer der wichtigsten Schritte deiner Führerscheinausbildung. Solange deine Unterlagen nicht eingereicht sind, wird dein Führerschein nicht gedruckt, es gibt keinen Prüfauftrag – und damit kannst du noch keine Prüfung machen. Mit deiner Ausbildung bei uns kannst du trotzdem schon anfangen; fehlende Papiere bremsen sie aber häufig unerwartet aus.
Keine Sorge: Wir helfen dir bei allen Kleinigkeiten und bringen deine Unterlagen zum Straßenverkehrsamt, sobald sie vollständig sind. Was du genau brauchst, hängt von deiner Führerscheinklasse ab.
Klare Worte vorweg: Die Wartezeit ist immens – und sie ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. In der Regel beträgt die Bearbeitungszeit zurzeit zwischen 3 und 10 Wochen.
Auto- und Motorradklassen (zum Beispiel Klasse B): Bescheinigung über den Erste-Hilfe-Kurs (9 UE), biometrisches Passbild, Sehtest, gültiger Personalausweis oder Reisepass und die Gebühr.
Begleitetes Fahren (B17): dieselben Unterlagen und zusätzlich eine Kopie des Führerscheins jeder Begleitperson, eine Kopie der Ausweise der gesetzlichen Vertretung, eine Einverständniserklärung jeder Begleitperson und eine Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertretung.
LKW-Klassen C, C1, CE und C1E: Bescheinigung über den Erste-Hilfe-Kurs (9 UE), biometrisches Passbild, gültiger Personalausweis oder Reisepass, eine ärztliche Eignungsbescheinigung (nicht älter als ein Jahr) von einem Arzt oder einer Ärztin deiner Wahl, ein augenärztliches Gutachten und die Gebühr.
Busklassen: dieselben Unterlagen wie bei den LKW-Klassen; für die Klasse D1 kommt ein behördliches Führungszeugnis dazu (zu beantragen beim Einwohnermeldeamt bzw. Bürgercenter).
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