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Wo bitte geht's zum Führerschein?

Vor dieser Frage steht Wohl irgendwann jeder einmal und daß diesen Job Fahrschulen erledigen ist auch allen klar. Nur welche soll's denn sein, wo werde ich freundlich und gut ausgebildet, und wie erkenne ich eine gute Fahrschule?
Erstmal sollte man sich voll möglichst vielen Leuten einen Erfahrungsbericht über ihre Ausbildung einholen .Wenn eine Fahrschule mehrmals negativ aufgefallen ist, kann man sie gleich streichen. Die restlichen sollte man sich in einem persönlichen Check vornehmen, d.h. vorbeigehen und sich einen optischen Eindruck verschaffen. Danach sollte man in einem Gespräch die wichtigsten Punkte abklären .
  • Wie oft und wann ist theoretischer Unterricht in der Woche? (bis 14 mal ist Pflicht, geht das mit meinen anderen Terminen klar?)
  • Wie oft wird "Spezialstoff" für meinen Führerschein angeboten?
  • Beim Autoführerschein 2 sind verschiedene Themen Pflicht (Gesetz)
  • Ist die praktische Ausbildung nach einem Ausbildungsplan aufgebaut ?
  • Der Fahrlehrerverband empfiehlt die Ausbildung anhand einer sog. Diagrammkarte d.h. der Ablauf ist für Euch nachvollziehbar, kontrollierbar und es geht immer vom Leichten zum Schweren.
  • Ist es möglich 3-4 Fahrstunden pro Woche zu bekommen?

Und deswegen kostet heute ein Führerschein durchschnittlich auch zwischen 1.300-1.500 Euro.

Und hier gilt es jetzt aufzupassen , denn einige Fahrschulen versuchen, durch angeblich besonders günstige Angebote Fahrschüler in ihre Schule zu locken. So hört man immer wieder von Fahrschulen wo es den " Lappen für 750 Euro" gibt. Auch Fahrstundenpreise um die 15 Euro sind unrealistisch, und können nicht kostendeckend sein. Eine Fahrstunde muß heute ca. 25 Euro kosten, um die Kosten zu decken .( Kfz- Handwerk hat einen Std.-Lohn von ca. 45 Euro).
Wenn Ihr Euch auf so etwas einlasst, müßt Ihr euch im klaren sein, das der Besitzer der Fahrschule natürlich auch nichts zu verschenken hat und irgendwie wie auch zu seinem Geld kommen muß.Oft läuft es dann so ab daß Leute mit viel zu wenig Fahrstunden in die Prüfung geschickt werden damit Sie durchfallen.
Warum das?
Weil die Fahrschule dann neue Gebühren erheben kann, z.B. Grundbetrag und Prüfgebühr (oft mehr als beim 1 Mal) Dann werden wieder viele Fahrstunden bis zur nächsten Prüfung fällig. Normalerweise reichen aber 3-4 Std. Zwischen den Prüfungen. Man ist ja eigentlich fertig ausgebildet.

Um dem zu entgehen, verlangt bei der Anmeldung in einer Fahrschule immer:

1. Einen Ausbildungsvertrag mit allen Preisen und Kosten auch nach einer nicht bestandenen Prüfung
2. Unterschreibt jede Fahrstunde auf dem Tagesnachweis des Fahrlehrers, den muß er nämlich führen. Es sind nur 495 min. prakt. Ausbildung erlaubt, und wer will schon mit einem unkonzentrierten Fahrlehrer auf die Autobahn fahren?
3. Besteht auf Eure besonderen Ausbildungsfahrten ( Autobahn, Landstraße, Dunkel) denn nur damit ist Eure Ausbildung gültig!
4. Besteht auf einem ordnungsgemäßen Theorieunterricht (14 mal je 90 min.) denn auch er muß zu einer Ausbildung gehören.
5. Verlangt am Ende der Ausbildung einen Ausbildungsnachweis, wo alle theor. Und prakt. Stunden Eurer Ausbildung einzeln aufgeführt sind. Der Inhaber der Fahrschule ist dazu verpflichtet.

Wenn man dann noch an die hohen Folgekosten einer schlechten Ausbildung wie etwa, Nachschulung, Fahrverbote wegen Bußgelder oder gar einen Verkehrsunfall denkt, sollte Man sich seine Fahrschule wirklich gut aussuchen und sich gut informieren.

Wenn Ihr Fragen habt, Tips braucht oder auch Ärger mit Eurer Fahrschule habt, wendet Euch an den Fahrlehrerverband Westfalen, Tel. 02361/26988.
Dort kann man Euch mit Sicherheit weiterhelfen.


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